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Hydroponik

 

Was ist Hydrokultur?

Wie es der Name Deep-Water-System bereits vermuten lässt handelt es sich um Systeme
die für die Tiefwasserkultur genutzt werden und zählt zu den Hydroponik - Systemen. Hierbei werden die Pflanzen in Wasser, welches mit Nährstoffen versetzt ist, angebaut. Dieses wassersparende System wird für die Anzucht und Kultivierung von Zier- und Nutzpflanzen verwendet.

 Hydrokultur Pflanzen ohne Erde kultivieren

Wie funktioniert Hydroponic?

Bei der Tiefwasserkultur wird ein Gefäß z.B. eine Box benötigt, indem sich Wasser mit einer Nährstofflösung befindet. Der Deckel des Gefäßes ist mit Löchern versehen, in welche wiederum die Netztöpfe hineingesteckt werden. Dieser kann auch durch eine Schwimmende Plattform, wie beispielsweise Styropor ersetzt werden. In diesen Töpfen werden die Pflanzen dann mit einem Substrat fixiert. Die Netztöpfe befinden sich immer ein Stück im Wasser, wodurch die Pflanze mit ihren Wurzeln dauerhaft in dem Gemisch aus Nährstoffen und Wasser hängen. Es empfiehlt sich zusätzlich eine Luftzufuhr für das Wasser zu installieren z.B. durch einen Luftstein damit das Wasser immer ausreichend mit Luft versetzt wird und so optimale Bedingung für das Wachstum schafft.

 

Vorteile Pflanzen ohne Erde zu kultivieren

o 95 % weniger Wasser
o Optimaler Nährstoffverbrauch, da keine Auswaschung stattfindet
o Kein Bedarf an Torf
o weniger Pestizide, es ist kein Herbizideinsatz notwendig und es sind weniger Insektizide (weniger Pflanzenschädlinge)
o geringer Platzbedarf
o höhere Erträge auf kleinerem Raum

 

Was spricht gegen die Hydrokultur?

o Anschaffungskosten
o Energiebedarf
o Nicht für jede Pflanze geeignet

welche Pflanzen eignen sich für Hydrokultur?

1. Salat, Spinat, Grünkohl
2. Paprika, Chili und Tomaten
3. Kürbis und Gurken
4. Erdbeeren
5. Kräuter, wie Mojito-Minze, Schnittlauch oder Basilikum


Wir stellen euch hier das System Aqua 36 der Firma GREEN24 vor
20210206 133428Übersicht über Einzelteile:
o Wanne
o Wasser
o Abdeckplatte
o Wasserstandsanzeiger
o Belüftungssystem (Pumpe)
o Töpfe
o Substrat
o Dünger

Beschreibung

Wasser + Bewässerung
Den Wasserstand kann man bequem am Wasserstandsanzeiger ablesen.
Wir haben uns für ein Modell mit Belüftungssystem (Modell 36-C) entschieden. Das Wasser wird dabei zusätzlich mit Luft-Sauerstoff angereichert, wodurch man bis zum Maximum des Wasserstandsanzeigers (≙ 12 Liter) einfüllen kann.
Je nach Temperatur, Pflanzen und deren Anzahl ist eine automatische Versorgung bis zu 4 Wochen möglich.
Bei einem System ohne Sauerstoffzufuhr empfiehlt es sich einmal täglich kräftig umzurühren. Um einem Sauerstoffmangel vorzubeugen, welcher zu Wurzelschäden führen könnte. Außerdem wird der Wasseraustausch nach ca. 2 Wochen empfohlen.


Wasserwert
Da die meisten Pflanzen kalktolerant sind kann herkömmliches Leitungswasser bei Zimmertemperatur verwendet werden. Für empfindliche Arten wird Regenwasser empfohlen.
Der Großteil kommt mit einem pH-Wert von 6,0-7,5 gut zurecht. Normales Leitungswasser hat einen pH-Wert von 7. Wird ein niedrigerer Wert benötigt, kann ein Präparat zur pH-Wert Senkung eingesetzt werden.
Die ideale Temperatur zum Wachstum liegt im Bereich von 18-28 °C


Dünger
Es sollte ein wasserlöslicher Dünger in Form eines Nährsalzes oder Flüssigdünger verwendet werden.

Startdüngung
Der beiliegende Startdünger ist ausreichend für 30 Düngungen bis zum EC-Wert 1,3 mS/cm zuzüglich oder abzüglich der vorhandenen Wasserwerte.
Die Wanne mit 12 Liter Wasser auffüllen, 2 gestrichene Verschlusskappen (10g) des Startdüngers hinzugeben und 2-3 Minuten umrühren.
Für den Großteil der Pflanzen wird ein EC-Wert von 1800 µS/cm = 1,8 ms/cm empfohlen.
Doch was ist EC?
EC steht für elektrische Leitfähigkeit (vom englischen electric conductivity). Einfach ausgedrückt ist der EC-Wert die Salzkonzentration im Substrat oder in der Nährlösung. Die Salzkonzentration ist ein guter Hinweis auf die verfügbaren Nährstoffe. Aus diesem Grund ist der EC-Wert wichtig: Er zeigt Dir, ob die Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen erhalten.
(Quelle: www.plagron.com)
Düngen ohne EC-Wert-Messung
Vorab fertige Dünger-Mischung (10 g Start-Dünger auf 10 Liter Wasser) erstellen und mit dieser den Wasserstand nach- oder auffüllen.

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Substrat/Erdersatz
Die Töpfe sollten außerhalb des Systems befüllt werden. Hierfür ist beispielsweise Tongranulat geeignet. Erst wenn die Töpfe komplett bepflanzt sind werden sie in die Platte eingesetzt. Um möglichst wenig Kleinstpartikel in das Wasserreservoir einzubringen, spült man die Töpfe inklusive Substrat und Pflanzen vor dem Einsetzen einmal mit klarem Wasser ab.
Anzucht aus Samen oder Stecklingen
Die Samenkörner oder die Stecklinge werden in Steinwoll- oder Schaumstoffblöcke eingesetzt. Diese Blöcke werden in den Topf gedrückt. Saatgut, welches nur im Dunkeln keimt benötigt eine Abdeckung und sollte daher mit etwas Steinwolle, Bims oder Perlite abgedeckt werden.


Systempflege
Regelmäßige Reinigung, je nach Temperatur und Verschmutzung. Mindestens alle 4 Wochen mit klarem Wasser oder Neutralseife gründlich reinigen. Länger angestautes Wasser kann (besonders bei höheren Temperaturen und ohne Belüftung) zur Bildung von Algen und Keimen führen, was wiederum zur Entstehung von Krankheitserregern führen kann.


Standort
Draußen auf der Terrasse oder auf dem Balkon mit genügend Licht. Mindestens den halben Tag Sonne. Im Innenbereich wird eine zusätzliche Belichtung benötigt. Zum Beispiel durch eine Pflanzenlampe

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Problembehandlung

Bei dem an sich pflegeleichten System, kann es dennoch zu Schwierigkeiten kommen.
Wenn die Wurzeln braun oder matschig sind, folgende Faktoren überprüfen:
• den pH-Wert der Nährstofflösung
• die Wassertemperatur

Bei geringem Wachstum folgende Problemquellen überprüfen:
• EC-Wert zu niedrig?
• Haben die Pflanzen genügend Licht?

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